
Im Zuge der auch Monomarke genannten Strategie werden für Produkte einzelne, unabhängige Marken mit eigenständiger Markenidentität und eigenständigen Markennamen oder auch Firmennamen kreiert. Eine Strategie, die zum Beispiel in gesättigten Märkten, wo Produkte eines Anbieters jeweils gezielt nur einzelne Kundengruppen ansprechen sollen – vorausgesetzt die Marktsegmente sind ausreichend groß.
Der zentrale Vorteil der Einzelmarkenstrategie ist die eindeutige Positionierung und spezifische Ausrichtung auf die Zielgruppe, auch der Markenname oder Firmenname kann hochspezifisch gestaltet sein. Darüber hinaus sind Neupositionierungen einfacher zu realisieren, ohne auf andere Produktkategorien Rücksicht nehmen zu müssen.
Von Nachteil ist der Trend zu immer kürzeren Produktlebenszyklen: Da Einzelmarken finanziell autonom sein müssen, besteht die Gefahr, dass sie sich in ihrer kurzen Lebensphase nicht amortisieren.